Wie wird Spinraza verabreicht

Spinraza wird per Intrathekaler Injektion verabreicht. Das ist vom Prinzip das selbe wie eine Lumbalpunktion, nur das hier etwas injeziert wird. In Deutschland ist es üblich, das vorab die gleiche Menge Flüssigkeit (Liquor/Nervenwasser) abgelassen wird, welche man dann mit Spinraza wieder auffüllt. Aktuell sind das 5ml.

Sollte auf Grund einer Skoliose und einer operativen Versteifung der Wirbelsäule kein Zugang für die Intrathekale Injektion möglich sein, gibt es alternativ die Möglichkeit sich ein Ommaya-Reservoir implantieren zu lassen.

Eine weitere Möglichkeit sind sogenannte Kathether bzw. Lumbalportsysteme welche ebenso operativ implantiert werden müssen.

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